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PC-Tuning
1 - Analyse des Systems
Bevor Verbesserungen am Rechner vorgenommen werden können, muss der Übeltäter ermittelt werden. Der Taskmanager kann hier eine erste Anlaufstelle sein und zeigen, welche Prozesse im Betrieb übermäßig belastet sind. Der Manager ist über die Taskleiste mit einem Rechtsklick zu starten. Beim ersten mal zeigt dieser nur die aktuell laufenden Programme an, durch einen Klick auf "Mehr Details" ändert sich das und alle laufende Prozesse werden angezeigt.
Die erste Spalte zeigt die aktuelle CPU-Auslastung. Sofern nichts läuft, darf hier auch keine Leistung verbraucht werden. Der häufigste Schuldige ist der im Hintergrund laufende Windows Update Dienst, der gerade das neueste Update installiert.
Die zweite Spalte zeigt den Arbeitsspeicher (RAM) an. Der Daten im "schnellen" Speicher zur Verfügung stellt. Dieser sollte immer noch etwas "Luft"nach oben haben, um Daten, die benötigt werden, schnelle Laden zu können. Alle geöffneten Programme und Prozesse belegen mehr oder weniger Arbeitsspeicher. Wenn alle Programme geschlossen sind, sollte der Arbeitsspeicher nicht mehr als 10% belegen.
Spalte drei zeigt die Auslastung des Datenträgers. Aktuelle Schreib- und Lesezugriff werden hier angezeigt. Ist der Arbeitsspeicher bei 100%, wird auf die Festplatte ausgelagert, was durch einen permanente Schreib- und Lesevorgang zu spüren/hören ist.
Spalte vier zeigt die Netzwerkauslastung an. Zugriffe ins Internet oder ins lokale Netzwerk bestimmen diese Auslastung. Eine aktuelle Netzwerkkarte hat eine Übertragungsrate von 1 Gbit/s. Eine Firewall oder ein zu agressiver Virenschutz können hier die Datenübertragung beeinflussen.
2 - PC-Neuinstallation
Wenn ein Backup ihrer Daten vorhanden ist und die Standardsoftware die sie installieren wollen, auf einem Datenträger verfügbar ist, so ist ein Neuanfang schnell getan und unter Umständen die Beste Möglichkeit, aus einem bestehenden System wieder das Maximum herauszuholen.
Zuerst wird mit einem Startdatenträger das System gebootet. Wenn das funktioniert, die Festplatte formiert, Windows
installiert, Netzwerktreiber installiert.
Ab jetzt kann man online alle Treiber und Updates holen, was eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Vorteil ist, dies läuft in der Regel automatisch ab.
Bei Probleme mit der Hardware, sollte ein Blick in den Gerätemanager geworfen werden.
Sind das Betriebssystem und die Hardware up-to-date, geht es an die Peripherie (Drucker, Scanner, Plotter etc.) und die individuelle Software. Viel Spaß!
3 - Downgrade (englisch downgrade = zurückstufen)Wir sind von bestimmten Microsoft Produkten überzeugt und von anderen nicht. Das wird ihnen ebenso gehen. Unter Umständen ist es dem Endkunden jedoch nicht möglich, beim Neukauf von Hardware das Betriebssystem zu wählen und hier kommt ein Downgrade ins Spiel.
Dies meint unter Berücksichtigung der Windows 8 oder 10 Lizenz ein Windows 7 zu installieren. Ob das im speziellen Fall möglich ist, hängt von der Betriebssystem Version (Prof. oder Home) und der eingesetzten Hardware (32 oder 64 Bit) ab.
Wikipedialink
4 - Arbeitsspeicher erweitern
Eines der besten Tuningmaßnahmen ist es, dem Rechner mehr Arbeitsspeicher zu geben. Standardmäßig wird hier nicht alles verbaut was möglich ist. Wenn das Mainboard es zulässt so ist mit einer Erweiterung in dieser Richtung viel rauszuholen. Leider ist das mit den Arbeitsspeicher nicht so einfach. Am besten man hat noch das Handbuch und ließt die mögliche Kapazität, Speicherart und Anzahl der Sim-Blöcke raus oder man öffnet das Gerät. Anschließend muss man prüfen, ob man ein 32 oder 64 Bit Betriebssystem besitzt. Sind diese Fragen geklärt und eindeutig ein Speicherbaustein definiert, so kann man sich ans bestellen machen. Der Einbau ist nur noch Formsache. Unter www.speicher.de finden sie vielleicht das passende Modell!